Spezialitäten

In knapp einem halben Jahrhundert kumulierter Berufserfahrung sammeln sich auch eine Reihe von „Spezialitäten“ an. Ein kleiner Ausschnitt:

Komplexe Realteilungen: Gerade bei Abspaltungen und Teilverkäufen von Unternehmen wird es erforderlich, auch sachenrechtlich zu trennen, was nicht mehr zusammengehören soll. Hier muss ein mitunter schwieriger Kompromiss zwischen rechtlichen Fallstricken (z.B. Bestimmtheitsgebot) und Praktikabilität gefunden werden. Und weil es dann doch meist funktionale Überschneidungen gibt, wird dann ein Bündel aus Dienstbarkeiten und Reallasten erforderlich.

Simuliertes Stockwerkseigentum: Sie möchten auf einem bestehenden Hotel 2 Büroetagen errichten, die dem Büronutzer gehören sollen? Sie möchten den Büroturm auf Ihrem Einkaufscenter verkaufen? Sie möchten in einem einheitlichen Gebäude mehrere rechtlich getrennte Nutzungszonen schaffen? Oder ein Einkaufszentrum in einem Bahnhof? Rechtlich „eigentlich“ nicht möglich. Durch kreative Ausnutzung z.B. der Überbauregeln („Pilzlösungen“) oder des WEG lassen sich Lösungen schaffen, bei denen Sie fast nicht merken, dass es kein Stockwerkseigentum mehr gibt.

Dauernutzungsrecht statt Mietvertrag: Besonders für große Ankermieter lohnt es sich, darüber nachzudenken, statt eines Mietvertrages mit Mieterdienstbarkeit ein Dauernutzungsrecht zu begründen, den „dinglichen Mietvertrag“. Das schwierige Ineinandergreifen von Mietvertrag und Dienstbarkeit lässt sich leichter lösen und der Vermieter kann möglicherweise sogar Restriktionen aus dem Mietrecht abschütteln.

Wann immer Sie etwas Spezielles mit einer Immobilie vorhaben, ist die Chance groß, dass wir schon eine entsprechende Expertise haben. Und wenn nicht, arbeiten wir umso begeisterter an der Neuentwicklung mit.